Projektübersicht

Wie wollen wir künftig zusammenleben unter den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit? Unter dem Motto "Region AACHEN 2050" entsteht ein Netzwerk, um aus vielen Perspektiven eine gemeinsame Antwort zu finden.
Wie sieht es aus, ein lebenswertes Leben in den Grenzen, die unser Planet vorgibt? In einem offenen Beteiligungsprozess zeichnen wir ein Bild dieser Zukunft für alle Menschen in unserer Region. Dazu laden wir Sie, Schulen, Unternehmen, Verbände, Politik und weitere Akteure ein.

Kategorie: Nachhaltigkeit
Stichworte: Nachhaltigkeit, SDG, lebenswertes Leben, Leben in den regionalen Grenzen des Planeten, Netzwerk
Finanzierungs­zeitraum: 12.05.2020 13:18 Uhr - 24.06.2020 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: Mai 2020 bis Mai 2021

Worum geht es in diesem Projekt?

Die Frage der Nachhaltigkeit aller Lebensbereiche ist längst Mittelpunkt vieler gesellschaftlicher Debatten, nicht nur im Rahmen der Klimakrise. Die Zeit nach Corona wird zusätzliche Impulse ermöglichen. Aufgrund der Globalisierung und Digitalisierung rücken viele Fragen in den Vordergrund, die Bedeutung für die gesamte Weltgemeinschaft haben. Die Vereinten Nationen haben mit ihrer “Agenda 2030” und den Zielen für nachhaltige Entwicklung (“Sustainable Developement Goals, SDG”) einen Rahmen gesetzt.

Doch unser persönlicher Lebensmittelpunkt ist noch immer unser Viertel, der Ort, die Region, in der wir leben. Hier können wir am ehesten persönlich Einfluss nehmen auf ein nachhaltiges Zusammenleben, hier können wir die Wirkung von Maßnahmen direkt beobachten und können selbst Wirkung entfalten. Wie also wollen wir nach Corona leben?

Deshalb stellen wir unter dem Motto “Region AACHEN 2050” die Frage: Wie wollen wir künftig zusammenleben – hier bei uns in der Region, unter den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit? Wir bauen ein Netzwerk auf, um aus vielen Perspektiven eine gemeinsame Antwort auf diese Frage zu finden.

Wie sieht es aus, ein lebenswertes Leben in den Grenzen, die unser Planet vorgibt? In einem offenen Beteiligungsprozess zeichnen wir ein Bild dieser Zukunft für alle Menschen in unserer Region. In co-kreativen Workshops und Gesprächsrunden, online und offline, soll ein regionaler Rahmen für ein nachhaltiges Zusammenleben entstehen.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Zu den Beteiligungsformaten laden wir Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Verbände, die Politik und andere Akteure ein. Jede*r interessierte Aachener*in soll sich einbringen können.

Mittelfristig sollen durch den Prozess ein gemeinsames Bild der lebenswerten Zukunft unserer Region, wirksame Maßnahmen und Kooperationen auf dem Weg in diese Zukunft sowie gemeinsame Kriterien zur Messbarkeit des Erfolgs entwickelt werden.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Die Situation durch das Coronavirus führt uns vielseitig vor Augen, wie wichtig es ist, unsere heutige Lebensweise zu überdenken und anzupassen. Wir alle spüren, dass sich etwas ändern muss. Und auch die Wissenschaft zeigt uns längst die Grenzen unseres Lebensstils auf.

Wann fangen wir an? Jetzt! Denn nie war das Bewusstsein für nötigen Wandel größer.
Wie fangen wir an? Indem wir offen miteinander ins Gespräch kommen.
Wo fangen wir an? Vor der eigenen Tür, in unserem Viertel, in unserer Stadt, in unserer Region.
Womit fangen wir an? Mit einem co-kreativen Prozess, der das Wissen von Experten und Expertinnen und die Kreativität der Vielen zusammenbringt, um ein kollektives Zukunftsbild zu schaffen.
Wie könnte eine solche kollektive regionale Anstrengung besser finanziert werden als durch uns alle? Wir alle profitieren von einer nachhaltigen Zukunft – eine Spende für "Region AACHEN 2050" ist ein kleiner, erster Schritt in diese Richtung.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Der Beteiligungsprozess wird professionell geplant und realisiert, dabei entstehen z.B. Kosten für Räumlichkeiten, Material, Online-Tools und Kommunikation.

Das Geld fließt zu 100% in das Projekt. Ergebnisse werden transparent aufbereitet und für alle Interessierten zugänglich gemacht.

Wer steht hinter dem Projekt?

Projektträger und -initiator ist die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen. Dr. Richard Schieferdecker hat das Projekt vorgeschlagen. Zum Leitungsteam gehören Herr Hans-Joachim Geupel, Vorstand Bürgerstiftung, Dr. Richard Schieferdecker, Projektinitiator, Frau Gerda Köster, Unternehmensberaterin und Frau Dr. Dorothea Ernst, Unternehmensberaterin im Bereich Sustainable Development Goals.